Allgemeine Informationen

Was ist Photovoltaik (PV)?
Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht und dem Namen des Physikers Alessandro Volta. Es bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Umwandlungsvorgang beruht auf dem bereits 1839 von Alexander Becquerel entdeckten Photoeffekt. Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik sind vielfältig und reichen von der Versorgung individueller Einzelverbraucher bis zur Versorgung ganzer Siedlungen. Moderne Photovoltaik-Module sind seit vielen Jahren technisch ausgereift und beeindrucken durch Leistungsgarantien ihrer Hersteller von 20 und mehr Jahren. Technisch gesehen sind Solarzellen die eleganteste und umweltfreundlichste Methode der Stromerzeugung, die wir heute zur Verfügung haben.

Auch diesseits der Sahara können sich Sonnenerträge sehen lassen. Pro Jahr strahlen in Berlin immerhin ca. 1000 Kilowattstunden auf jeden Quadratmeter, was dem Energieinhalt von 100 Liter Heizöl entspricht. Mit ca. 30 m2 Photovoltaik-Modulfläche lässt sich rechnerisch in Berlin bereits der gesamte Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts erzeugen.

Einen besonderen Anreiz für die Errichtung einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach bietet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die darin geregelten Vergütungen für den in das öffentliche Netz eingespeisten Solarstrom sorgen langfristig für die Rentabilität der Anlage.


Deutschland auf der Überholspur
Global betrachtet sind erneuerbare Energien in erster Linie Biomasse (nach der IEA-Definition auch Abfälle) und Wasserkraft. Erdwärme, Sonne, Wind und Gezeiten machen gerade mal 0,3% der erneuerbaren Energiequellen aus. Ihre Anteile wuchsen aber ständig und teilweise kräftig.




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