Einsatzbedingungen

Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage besteht aus einer Wärmequelle (Erdwärme, Wasser oder Luft), der Wärmepumpe und der Wärmenutzungsanlage. Die Anlagenteile müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um einen einwandfreien Betrieb und hohe Leistungszahlen zu gewährleisten. Damit die Elektro-Wärmepumpe ihre Vorteile entfalten kann, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt sein. Entscheidend ist die Systemtemperatur, die vom Verhältnis zwischen Heizwärmebedarf und installierten Heizflächen bestimmt wird.

Optimierte Wärmepumpenanlagen arbeiten mit Systemtemperaturen im Bereich von ca. 30 bis 40 °C Vorlauftemperatur. Im Neubau sollten sie deshalb in Verbindung mit Niedertemperatur-Heizsystemen wie beispielsweise Warmwasser-Fußbodenheizungen eingesetzt werden. Auch großflächige Radiatorenheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen sind geeignet. Je niedriger die Systemtemperatur der Wärmepumpenanlage, desto günstiger fällt die Jahresarbeitszahl aus und desto niedriger sind die Energiekosten. Als Faustformel für die Abhängigkeit zwischen Temperatur und Energiekosten gilt: Ein Anstieg der Vorlauftemperatur um 1 °C erhöht die Energiekosten um ca. 2 %.


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